Buchführungs- und Rechnungslegungspflicht

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Seit Jänner 2010 wurden die Umsatzschwellenwerte, bei deren Überschreiten die Rechnungslegungspflicht eintritt, angehoben.

 

Die Schwellenwerte sind für Einzelunternehmen und Personengesellschaften anzuwenden. Ausgenommen sind „freie Berufe“ und „Land und Forstwirte“.

 

Im Folgenden die Schwellenwerte und ihre Auswirkung:

 

 

ab 2010

2007 bis 2009

Umsatzschwellenwert

700.000,-

400.000,-

 

Wird die angeführte Umsatzschwelle in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten tritt nach Ablauf eines Pufferjahres die Rechnungslegungspflicht ein.

 

Bei zweimaliger Unterschreitung der Umsatzschwelle entfällt die Rechnungslegungspflicht ab dem Folgejahr.

 

Qualifizierter Schwellenwert

1.000.000,-

600.000,-

 

Wird die qualifizierte Umsatzschwelle überschritten tritt die Rechnungslegungspflicht bereits bei einmaligem Überschreiten mit dem nächsten Geschäftsjahr (Wirtschaftsjahr) ein.

 

 

Für Kapitalgesellschaften (AG, GMBH) besteht immer Buchführungspflicht, für die GMBH & CoKG dann, wenn keine natürliche Person unbeschränkt haftet.

 

 

 

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