Arbeiten in Österreich

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Innerhalb der EU und des EWR-Staaten haben die BürgerInnen das Recht ohne Arbeitsbewilligung in Österreich zu arbeiten. Das heißt, Personen aus diesen Ländern benötigen keine keine Arbeitsbewilligung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz. Alle anderen Personen (Drittstaatsangehörige) brauchen diese Arbeitsbewilligung.

Drittstaatsangehörige sind Personen, die keine StaatsbürgerInnen eines der 29 EWR-Staaten sind und auch nicht die Staatsbürgerschaft von Bulgarien oder Rumänien besitzen.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit für StaatsbürgerInnen gilt für folgende Staaten (29 EWR-Staaten):

o    Belgien

o    Dänemark

o    Deutschland

o    Estland

o    Finnland

o    Frankreich

o    Griechenland

o    Großbritannien

o    Irland

o    Island

o    Italien

o    Lettland

o    Liechtenstein

o    Litauen

o    Luxemburg

o    Malta

o    Niederlande

o    Norwegen

o    Österreich

o    Polen

o    Portugal

o    Schweden

o    Schweiz

o    Slowakei

o    Slowenien

o    Spanien

o    Tschechien

o    Ungarn

o    Zypern


Bulgarien und Rumänien

BürgerInnen aus den Ländern Bulgarien und Rumänien benötigen eine Arbeitsbewilligung aber keine Aufenthaltserlaubnis. Die ArbeitnehmerInnenfreizügigkeit gilt für diese Staatsangehörige erst ab 31.12.2013.  

Drittstaatsangehörige

Arbeitet ein Drittstaatsangehöriger legal in einem EWR-Staat, so führt das nicht automatisch zu einem freien Arbeitsmarktzugang in Österreich, weil dafür zusätzlich die Berechtigung zur Niederlassung vorliegen muss.

Zuständigkeit

Die Entscheidungen zu Anträgen der Ausländerbeschäftigung trifft das Arbeitsmarktservice (AMS).

 

 

 

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