Zahlungsanweisung statt Zahlschein

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Durch die Einführung des einheitlichen EURO-Zahlungsverkehrsraumes „SEPA“ werden ab Jänner 2013 von den Banken nur mehr die neuen Zahlungsanweisungen ausgegeben. Die bisherigen Zahlscheine, Erlagscheine, Überweisungen verlieren mit 01.02.2014 ihre Gültigkeit.

 

Der wesentliche Unterschied zum bisherigen Zahlschein ist, dass IBAN und BIC eigetragen werden müssen. (Diese Eintragungen ersetzen die bisher erforderliche Bankleitzahl und Kontonummer).

 

IBAN

Die IBAN ist die internationale Darstellung der Kontonummer und der Bank und ist in Österreich immer 20 Stellen lang. (International kann sie bis zu 34 Stellen umfassen).

Muster: AT31 2345 6012 3456 7890  =  Länderkennzeichen+Prüfziffer   Bankkennung  -  Kontonummer

           

BIC

Der BIC ist die weltweit standardisierte Kurzbezeichnung einer Bank. Er ersetzt die Bankleitzahl, den Namen und die Adresse des Geldinstitutes. Obwohl der BIC besonders bei Auslandsüberweisungen wichtig ist muss er auch bei Inlandsüberweisungen angeführt werden.

 

TIP

Da die Umstellung auf die neuen Zahlungsanweisungen bis Februar 2014 unumgänglich ist, viele Ämter die Umstellung aber bereits mit Beginn des Jahres 2013 vornehmen ist es ratsam, bis zu diesen Zeitpunkt eine eventuell erforderliche Umstellung der eigenen Software vorzunehmen sowie gegebenenfalls die neuen Zahlungsanweisungen (Formulare) anzuschaffen.

 

Bei Internet bzw. Online-Banking ist die Umstellung der gespeicherten Daten auf die neuen Erfordernisse vorzunehmen. Da vor allem die Länge des IBAN bei der Eingabe eine Herausforderung darstellt empfiehlt sich die Eingabe in Gruppen zu vier Zeichen.

 

 

 

 

 

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