Gewinnfreibetrag

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Seit dem Jahr 2010 kann bei der Gewinnermittlung eines Betriebes von natürlichen Personen ein Gewinnfreibetrag geltend gemacht werden. Ab dem Jahre 2013 gilt eine bis zum Jahre 2016 befristete Sonderregelung, die den Gewinnfreibetrag mit € 45.350,- (bisher € 100.000,-) begrenzt.

 

Der Gewinnfreibetrag errechnet sich wie folgt:

 

   Für die ersten € 175.000 der Bemessungsgrundlage beträgt der Freibetrag 13% des Gewinnes.

   Für die nächsten € 175.000 der Bemessungsgrundlage beträgt der Freibetrag 7% des Gewinnes.

   Für die nächsten € 230.000 der Bemessungsgrundlage beträgt der Freibetrag 4,5% des Gewinnes.  

 

Unverändert bleibt, dass bis zu einem steuerlichen Gewinn von € 30.000 keine Investitionen erforderlich sind. Der Grundfreibetrag beträgt somit maximal € 3.900. Auch bei bilanzierenden Unternehmen können Unternehmer (Mitunternehmer) die Begünstigung in Anspruch nehmen.

 

Bei Gewinnen über € 30.000 sind begünstigte Investitionen (Betriebsausstattung, EDV-Hardware) zu tätigen oder Wohnbauanleihen anzuschaffen, auch Investitionen in Gebäude und Mieterinvestitionen (z.B. Adaptierungskosten) sind begünstigt. Die getätigten Investitionen müssen mindestens vier Jahre im Betrieb verbleiben.

 

 

TIP

Rechtzeitig vor dem Jahresende die Gewinnsituation prüfen und gegebenenfalls die erforderlichen Investitionen tätigen.

 

 

 

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